24.08.2010

- Erarbeitung einer Applikationsstrategie im IT-Bereich
- Einsetzung einer Arbeitsgruppe für das Thema Familienwohnungen

Erarbeitung einer Applikationsstrategie im IT-Bereich

Im September 2007 setzte der Gemeinderat die Strategie für die IT (früher EDV) der Gemeindeverwaltung fest. In einem ersten Schritt sind 2008 die technologischen, organisatorischen und betrieblichen Aspekte der neuen Strategie umgesetzt worden, insbesondere durch Auslagerung der internen Infrastruktur (Soft- und Hardware) an das RIZ (Regionales Informatikzentrum Wetzikon). Im zweiten Schritt sollen nun die einzelnen Anwendungen überprüft werden.

Die Anforderungen an die einzelnen Anwendungen sind in der IT-Strategie 2007 in den Grundsätzen festgelegt. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass im Zusammenhang mit der Registerharmonisierung und den Bestrebungen für E-Government, Kundendienstleistungen vermehrt online zur Verfügung zu stellen, der Bedeutung der Interoperabilität zwischen den einzelnen Anwendungen immer grössere Bedeutung beigemessen werden muss.

Die Systeme sollen möglichst ganzheitlich den jeweiligen Geschäftsprozess bzw. ganze Prozessketten - über Abteilungsgrenzen und Anwendungen hinweg - unterstützen. Mit der jetzt vom Gemeinderat freigegebenen Erarbeitung einer Applikationsstrategie soll das Zusammenspiel der Kernapplikationen (für Einwohnerdienste, Steuern, Finanzbuchhaltung, Objekte), Fachanwendungen (wie für die Baupolizei, Sozialberatung, usw.), Büromatik und E-Government-Instrumente überprüft und Grundsätze für ein optimales, zukunftsgerichtetes Applikations-Portfolio erarbeitet werden. Für die Erarbeitung der Strategie sind 22'000 Franken bewilligt worden.

Einsetzung einer Arbeitsgruppe für das Thema Familienwohnungen

In der Gemeindeabstimmung vom 7. März 2010 ist die Initiative der SP Stäfa für "Günstige Familienwohnungen in Stäfa" mit 2288 Ja (46,5 %) gegen 2635 Nein (53,5 %) abgelehnt worden. Der Gemeinderat empfahl für diese Abstimmung den Stimmberechtigten, die Initiative anzunehmen. Seit dieser Abstimmung sind verschiedene Vorschläge in der Öffentlichkeit lanciert worden, wie es mit dem Bau von Familienwohnungen weitergehen könne. Der Gemeinderat hat zu diesen Vorschlägen bislang keine Stellung bezogen. Der Gemeindepräsident hielt im Nachgang zur Abstimmung auf Anfragen der Medien fest, dass sich der Gemeinderat nach den Neuwahlen mit dem Thema befassen werde. Nach Abschluss einer ersten Einführung für die neuen Behörden kann nun auch dieses Thema wieder aufgenommen werden. Der Gemeinderat hat zur Vorbereitung seiner Haltung in diesem Thema Anfangs August eine interne Arbeitsgruppe eingesetzt. Diese soll mit den am Thema beteiligten Parteien und Gruppen Gespräche führen und dem Gemeinderat anschliessend einen Vorschlag unterbreiten. Kommt die Arbeitsgruppe zum Schluss, dass die Gemeinde im Themenbereich Familienwohnungen eigenständige Aktivitäten entfalten sollte, soll sie dem Gemeinderat einen Vorgehensplan vorlegen. Der Arbeitsgruppe gehören die Gemeinderäte Rechsteiner (Leitung), Traber und Reichling an.


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