Anfangs August sind in Asien, vor allem Pakistan und Indien, sintflutartige Regenfälle aufgetreten. Die Uno schätzt die Zahl der betroffenen Menschen auf mittlerweile 20 Millionen; viele haben zum Teil alles verloren, und die Versorgung mit dem Nötigsten, insbesondere mit Trinkwasser, ist zusammengebrochen. Der unüblich starke Monsunregen verursachte verheerende Folgen für die Bevölkerung, Landwirtschaft und Infrastruktur. Die Bevölkerung ist einer humitären Krise riesigen Ausmasses ausgesetzt.
Der Gemeinderat nimmt betroffen Anteil vom Ausmass der Naturkatastrophe und dem grossen Leid, das die Bevölkerung tragen muss. Als Zeichen der Solidarität und in Anbetracht der grossen Schäden an Kulturen und Infrastruktur hat der Gemeinderat eine Spende von 15'000 Franken beschlossen. Dies entspricht einer Spende von gut einem Franken pro Kopf der Stäfner Bevölkerung. Zu den wichtigsten Sofortmassnahmen gehören in Pakistan derzeit die medizinische Ersthilfe sowie die Versorgung mit Trinkwasser, Medikamenten, Notunterkünften und Nahrungsmitteln. Ihre Spenden richtet die Gemeinde Stäfa immer der Glückskette aus. Acht Partnerhilfswerke der Glückskette sind vor Ort aktiv und leisten Nothilfe: Terre des hommes Kinderhilfe, HEKS, Caritas Schweiz, das Schweizerische Rote Kreuz (SRK), Handicap International, die Christoffel Blindenmission (CBM), die Heilsarmee und das Schweizerische Arbeiterhilfswerk (SAH). In Zusammenarbeit mit ihren lokalen Partnern haben sie die Verteilung von Trinkwasser, Nahrungsmitteln, Medikamenten, Hygieneartikel, Kochutensilien und provisorischen Unterkünften für die notleidende Bevölkerung begonnen.