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Rechnung 2017: Finanzen sind auf Kurs.

Die Laufende Rechnung 2017 der Gemeinde Stäfa weist bei einem Aufwand von 117,2 Mio. Franken und einem Ertrag von 123,4 Mio. Franken einen Ertragsüberschuss von 6,2 Mio. Franken aus. Das Budget sah einen Gewinn von 0,9 Mio. Franken vor. Die Rechnung schliesst damit 5,3 Mio. Franken besser ab als geplant.

In der Hauptsache Steuermehrerträge sowie betriebliche Kostenoptimierungen bringen ein in dieser Höhe unerwartet positives Ergebnis für 2017. Mit diesem Rechnungsergebnis bestätigt sich, dass der Finanzhaushalt auf Kurs ist und sich weiterhin in der erwünschten Richtung entwickelt. Er hat sich dennoch – mittelfristig betrachtet – nur unwesentlich verbessert. Die Finanzpolitik, wie sie der Gemeinderat seit 2015 verfolgt, ist aufgrund der immer noch ungenügenden Rahmenbedingungen notwendig und wird darum im Grundsatz weitergeführt. Im Hinblick auf das Budget 2019 und die Finanzplanung für die kommenden Jahre sind Massnahmen geplant, welche die Basis für die Bewältigung der bevorstehenden Aufgaben verbessern und der bisherigen positiven Haushaltsentwicklung Rechnung tragen sollen.

Laufende Rechnung
Statt des budgetierten Ertragsüberschusses von 0,9 Mio. Franken präsentiert sich die Laufende Rechnung 2017 mit einer Verbesserung des Rechnungsergebnisses gegenüber dem Budget um 5,3 Mio. Franken. Der Grund: Im Vergleich zum Budget wurden bei den Gemeindesteuern Mehrerträge von rund 4,1 Mio. Franken verbucht. Die betrieblichen Ausgaben sind demgegenüber praktisch überall im Rahmen oder leicht unter den Vorgaben des Budgets geblieben. Der Gemeinderat ist erfreut über die einmal mehr unter Beweis gestellte Ausgabendisziplin bei den von der Gemeinde beeinflussbaren Kosten. Eine Analyse des Personal- und Sachaufwands zeigt, dass die im Februar 2015 vorgestellte und im Grundsatz auf vier bis fünf Jahre angelegte Finanzpolitik des Gemeinderats weiterhin Wirkung zeigt. Die grösste Abweichung mit einer Zunahme von 0,25 Mio. Franken gegenüber dem Budget ist im Bereich Gesundheit festzustellen. Für eine mögliche Rückforderung durch die Krankenversicherer für die im Jahre 2015 bis 2017 geleisteten Beiträge an Mittel und Gegenstände (MiGel) in Pflegeheimen sind insgesamt 360‘000 Franken zurückgestellt worden.

Investitionsrechnung
Die Investitionsrechnung weist Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen von 2,1 Mio. Franken aus. Die in der Investitionsrechnung nicht budgetierten Darlehensrückzahlungen der Spital Männedorf AG von insgesamt 4,6 Mio. Franken führten als Desinvestition zu einer entsprechenden Verminderung der Nettoinvestitionen. Die auf dem Verwaltungsvermögen resultierenden ordentlichen Abschreibungen zu Lasten der Laufenden Rechnung beliefen sich auf 7 Mio. Franken und lagen um 0,3 Mio. Franken unter dem budgetierten Betrag. Darüber hinaus wurden wie im Budget vorgesehen freiwillige Abschreibungen von 1,8 Mio. Franken in den gebührenfinanzierten Bereichen Energie und Wasser getätigt.

Bestandesrechnung
Die Bestandesrechnung weist per Ende 2017 eine solide Struktur auf. Mit 74 Mio. Franken besitzt Stäfa ein beträchtliches Finanzvermögen, das sich im Wesentlichen auf 6,3 Mio. Franken flüssige Mittel, 3,4 Mio. Franken kurzfristig realisierbare Guthaben sowie 62,4 Mio. Franken Liegenschaften und Grundstücke aufteilt. Das Nettovermögen (Finanzvermögen abzüglich Fremdkapital und Verrechnungen) nahm um 12,6 Mio. Franken auf 20,7 Mio. Franken zu. Ende 2017 bestanden noch drei längerfristige verzinsliche Darlehensverpflichtungen in Gesamthöhe von 32,3 Mio. Franken. Das Eigenkapital steigt um den Gewinn von 6,2 Mio. Franken auf 89,5 Mio. Franken.

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