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Egli Arnold

Adresse: Laubstenstrasse 13, Stäfa
Jahrgang: 1953
Beruf: Konsulent/Ing. ETH
bisher

kandidiert für:

Evang.-Reformierte Kirchenpflege

 

Nach über 12 Jahren Tätigkeit in der Kirchenpflege – davon 9 Jahre als deren Präsident – bin ich wohl kein unbeschriebenes Blatt mehr. Dennoch stelle ich mich gerne mit ein paar persönlichen Zeilen vor.

Ich bin in Ürikon aufgewachsen und lebe seit über 20 Jahren wieder in Stäfa. Nach dem Forstingenieurstudium an der ETH folgte ein mehrjähriges Engagement in Rwanda, ein Doktorat in der Landwirtschaft und ein Einsatz als Regierungsberater im Forstministerium in Mali. Seit der Rückkehr in die Schweiz arbeite ich als unabhängiger Konsulent für Internationale Forst- und Landwirtschaft. Seit 2004 bin ich regelmässig als Umweltfachmann im Auftrag des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe unterwegs – das letzte Mal im vergangenen November in Bangladesch.

Ich bin mit Therese Egli-Wettstein verheiratet. Sie ist Schulleiterin in Meilen. Unsere beiden Töchter haben ihre Studien an der Uni Zürich abgeschlossen und sind berufstätig.

In den vergangenen zwei Legislaturperioden haben wir die jeweils gesetzten Ziele erreicht: Die Kirche ist renoviert, Das Wohnhaus im Eich steht. Finanziell steht die Kirchgemeinde gut da. Und die Kirchenverwaltung hat sich eine neue Organisation gegeben, die mittlerweile auch für die Landeskirche Vorbildcharakter gewonnen hat. Stäfa ist auch sonst in der Landeskirche sehr gut verankert: Ehemalige Mitarbeitende arbeiten heute an der Zentrale mit. Andere engagieren sich in verschiedenen kirchlichen Institutionen.

Wir Stäfner sind nicht immer bequeme Partner. Aber wir nehmen den Umstand, dass wir als Kirchgemeinde ein Teil eines grösseren Ganzen sind, ernst und verlieren auch das Gesamtwohl der Landeskirche nie aus den Augen. Dazu gehört auch, dass sich Stäfa aktiv in den Prozess KG4-PLUS einbringt. Mit den Kirchgemeinden von Hombrechtikon, Männedorf und Uetikon sind Gespräche über eine intensivere Zusammenarbeit oder gar einen Zusammenschluss im Gang. Hier stecken wir in der Findungs- und Aufbauphase. Dies ist spannend, aber auch äusserst heikel. Das ist einer der Hauptgründe, weshalb ich bereit bin, nochmals eine Amtszeit lang mitzutun.

Das Gedeihen unserer Kirchgemeinde liegt mir aber auch sonst am Herzen. Die Zusammenarbeit mit unseren Pfarrern und Mitarbeitenden bereitet mir viel Freude und Genugtuung. Ich weiss, dass die Kreativität unserer PfarrerInnen nicht immer allen gefällt. Vereinzelte melden sich unverblümt. Das tut manchmal auch weh. Es ist mir aber wichtig, dass unsere PfarrerInnen weiterhin im Sinne von semper reformanda kreativ bleiben und Dinge ausprobieren, die wir uns nicht schon immer gewohnt waren. Mir ist auch wichtig, dass in unserer Kirchgemeinde weiterhin ein Klima von gegenseitiger religiöser Toleranz herrscht, da es bekanntlich immer noch verschiedene Wege nach Rom – bzw. evangelisch-reformiert glücklich zu werden – gibt.

Dafür bin ich bereit, mich auch in der kommenden Legislatur einzusetzen. Es freut mich, wenn die Kirchgemeinde meinen KollegInnen und mir für die nächste Legislatur ihr Vertrauen schenkt.

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