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Der Hexentanz, ein geheimnisumwitterter Hohlweg (28)

Die alte Landstrasse von Zürich nach Rapperswil überwindet an dieser Stelle die ehemals steil zum See abfallende Nagelfluhdecke
des Lattenbergs. Der Flurname «Hexentanz» hängt nach mündlicher Überlieferung mit dem Wind zusammen, der bei der Heuernte die Heuhaufen (Schöchli) zerzauste, als ob hier Hexen getanzt hätten. Eine andere Erklärung: Hohlwege waren im Volksglauben stets geheimnisumwittert. Eine daran angrenzende Wiese abseits des Dorfes, einer schiefen Tanzfläche nicht unähnlich, mag dann die Phantasie unserer Ahnen beflügelt haben. Lattenberg (Lehmberg): hier wurde der Lehm für die Stäfner Kachelöfen gewonnen. Auf dem gemeindeeigenen Areal wird heute ein Hochstamm-Obstgarten erhalten bzw. wieder aufgebaut, das Wiesland als Magerwiese
bewirtschaftet und die Hecke als Nist- und Futterland für Vögel gepflegt.

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