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Der Seidenhof, Zeuge einer einst blühenden Industrie (12)

Die Seidenweberei hat Stäfa während 120 Jahren wesentlich geprägt. 1837 begann sie unter dem Pionier Benjamin Ryffel am «Häldeli». Ein glühender Geschäftsgang und der Einzug der Maschine riefen 1872 nach einer Erweiterung durch eine neue Fabrikanlage. Diese umfasste ein Hauptgebäude (1897 durch einen rechtwinklig angebauten Trakt ergänzt) mit den Websälen für 250 mechanische Seidenwebstühle und 20 Zettelmaschinen, ein Dampfmaschinenhaus mit Hochkamin und etliche Nebengebäude. An die Stelle der Wasserkraft war die Dampfkraft
getreten, die nicht nur die Maschinen betrieb, sondern auch die Gebäude heizte. Für die Beleuchtung sorgten Gaslampen. 1914 wurde auf Elektrizität umgestellt. 

Die Firma Ryffel & Co, später Jenny & Co, beschäftigte um 1890 300 Arbeitskräfte. 1956 musste sie den Betrieb einstellen. Über die heutige Nutzung der Gebäude informiert die Firmentafel am Nordeingang.

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