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Die Farb, einst Handwerkerhaus, heute Ortsmuseum (59)

Der Kernbau dieses ältesten datierten Bauernhauses der Gemeinde Stäfa wurde um 1458 als sog. Bohlenständerbau, auf einem gemauerten Untergeschoss erstellt. Dieser Teil ist samt stehendem Dachstuhl unverändert erhalten geblieben. Um 1735 erfolgte die bergseitige Erweiterung mit Trottenraum im Erdgeschoss und Gerichtsstube im Obergeschoss.

Der Name Farb weist daraufhin, dass hier eine Stofffärberei betrieben wurde. Als Spuren davon sind unter dem Vordach die Aufhängevorrichtungen für die Tücher noch sichtbar.

Die zeittypische Bemalung des bergseitigen Hausteiles stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert. Im 16. bis 18. Jahrhundert wurde das Haus durch eine Familie Pfenninger bewohnt, die so wohlhabend war, dass sie «von der Kirche Stäfa bis zur Kirche Hombrechtikon auf eigenem Land gehen konnte». 1944 konnte die Lesegesellschaft das Gebäude erwerben und als Ortsmuseum einrichten.

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