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Ehemaliges Weinbauernhaus (10)

Erstaunlich, dass 1798, kurz nach dem Stäfner Handel, der für die Aufrührer schwere Bussen nach sich zog, ein so stattliches Haus gebaut werden konnte. Es zeigt, dass das Selbstbewusstsein der Stäfner ungebrochen war. Erbauer war der Weinbauer und alt Richter Hansjakob Kölla, damals einer der wohlhabendsten Stäfner. Wohl weist das Haus noch den traditionellen Baustil auf, jedoch nicht mehr als Riegel- sondern als Steinbau. Über dem mächtigen Weinkeller erhebt sich die mit Kachelofen, Nussbaumbüffett und Nussbaumtüren reich ausgestattete Wohnung. Höchste Zimmermannskunst weist der Dachstock auf. Zur Liegenschaft gehören ein Waschhaus, ein Schopf (heute Garage), ein Ziergarten mit Gartenhaus, ein Schöpfbrunnen (heute versiegt) und ein schöner Baumbestand im parkähnlichen Umgelände.

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