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Geschäftshaus aus dem frühen 20. Jahrhundert (72)

1916 baute der junge Architekt Albert Kölla (1889 –1988) für die eben gegründete Fa. Hulftegger, Steiner & Ehrsam (ab 1969 Hulftegger AG) ein neues Geschäftshaus. Die Firma stellte ursprünglich Feuerwehrgerätschaften her. Später spezialisierte sie sich auf Lager- und Transporttechnik. Mit der Angliederung einer Abteilung für Schweisstechnik nahm sie einen weiteren Aufschwung. 2000 musste der Betrieb eingestellt werden. 1919 würdigte ein zeitgenössischer Kritiker die Architektur des Gebäudes als «Bestreben, die Einheit der alten Baugesittung wieder herzustellen, ohne dabei in jene Bauernhäuslerei zu verfallen, die noch manchem das einzige Ziel des Heimatschutzes zu sein scheint».

Typisch für die neuklassizistische Architektur sind das Walmdach, die regelmässige Befensterung sowie der mit zwei Säulen geschmückte Hauseingang. Das repräsentative Bürohaus ist für Stäfa ein einzigartiger Bauzeuge aus der Zeit des Ersten Weltkrieges.

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