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Klus Lattenberg- Hexentanz (78)

Die unerhörten Kräfte, die zur alpinen Gebirgsbildung geführt hatten, zeigten noch in der letzten Phase vor gut 5 Mio. Jahren ihre Wirkung. Bei Uetikon wurde die Süsswassermolasse zu einem flachen Gewölbe verbogen, während die Schichten gegen Stäfa zusehends steiler abfallen und im Zürichseebecken eine weite Klus bilden.

Beim Abbruch am Hexentanz springen die Molasseschichten als «Nase» in den See vor und lassen sich als unterseeische Felskanten – an Scherstörungen versetzt – quer durch das Seebecken bis gegen Wädenswil feststellen. Dabei wurde das Seebecken in einen oberen flachgründigen und einen unteren wannenförmigen Abschnitt unterteilt.

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