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Lächler (37)

Die Riedwiese im Lächler ist ein Rest der Moore, die die Eiszeit auf den Terrassen am Zürichsee geschaffen hat. Die sauren Gräser der Riedwiesen waren als Viehfutter minderwertig und dienten als Streue. Heute werden Riedwiesen nicht mehr landwirtschaftlich genutzt, sie sind aber wertvoll als Standort von gefährdeten Pflanzen und Tieren. Hier im Lächler blühen im Frühling die zartgelben Händscheli (Schlüsselblumen), im Sommer Blutweiderich und Spierstaude. In einer Muldeliegt ein kleiner Schwingrasen, der sich im Mai mit Fleischnägeli (Kuckuckslichtnelken) rosa färbt.

Seit 1996 steht das Gebiet unter kommunalem Naturschutz. Geschützte Riedwiesen dürfen nicht gedüngt und erst nach dem 1. September geschnitten werden, damit sich die typische Pflanzengesellschaft erhalten kann.

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