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Lochrain – stille Riedwiesen am Waldrand (39)

Drei dicht beieinander liegende Waldriede mit zwei Weihern bilden das grösste Feuchtgebiet in Stäfa. Aus den ehemaligen Streuwiesen haben sich Riedwiesen mit seltenen Pflanzen entwickelt. Zwischen Binsen und Seggen locken Knabenkräuter, Gelbe Schwertlilien, Schwalbenwurzenziane und Lichtnelken mit Duft und Farbe zahllose Schmetterlinge, Hummeln, Wildbienen und Käfer an. In der Nähe von Wasserflächen leben Gross- und Kleinlibellen. Die Entwicklung vom Ei über die Larve zur Libelle findet im Wasser statt und dauert Jahre. Im Uferbereich zwischen Schilfhalmen, Wasserlinsen und Teichrosen wimmelt es von Kleinlebewesen. Hier ist das Jagdgebiet der Libellenlarven.

Wasser- und Grasfrösche leben ungestört in den Riedflächen. Regelmässige Pflege (Mähen, Ausholzen, Gräben ausputzen) ist notwendig, um diese wertvollen Biotope zu erhalten. Für das Gebiet besteht eine kantonale Schutzverordnung.

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