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Mädchengrab aus der frühen Eisenzeit – ca. 400 v.Chr. (76)

In dieser Umgebung wurde 1864 in einer mit wenig Humus überdeckten nagelfluhartigen Kiesschicht das Skelett eines etwa fünfzehnjährigen Mädchens entdeckt. Wie damals üblich wurde das Keltenmädchen mitsamt seiner Kleidung und seinem Schmuck der Erde übergeben. Bei den Grabbeigaben handelt es sich um handwerklich sorgfältig gearbeitete Gegenstände: Sieben Bronzefibeln (Gewandhaften), ein Bernsteinring, zwei weitere Ringe und ein schönes Buckelarmband aus Bronze. Während man die Knochen und den stark zertrümmerten Schädel nicht aufbewahrte, fanden die Beigaben Eingang in die Studiensammlung des Landesmuseums.

Dieses Grab belegt die Anwesenheit von Kelten auf unserem Gemeindegebiet. Wo ihre Siedlungen lagen, konnte bis heute allerdings noch nicht geklärt werden.

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