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Reihenflarz (7)

Der Begriff Flarz ist abgeleitet von «flartschen », einem alten mundartlichen Ausdruck. «Wil die Tätschhüser hüt na a der Halde zue flarzed, wien e Chrott uf em Tüüchel, so seit men e halt ebe Flärz» (Ruedi Chägi). Flarzhäuser entstehen immer durch nachträgliche Umbauten und Erweiterungen von gewöhnlichen Bauernhäusern. Der Ausdruck Flarzhaus wird anfänglich für das traufbetonte Reihenhaus mit lachgeneigtem Dach (ursprünglich Schindeldach) verwendet. Das Flarzhaus ist vor allem im Zürcher Oberland stark verbreitet. Einzelne Exemplare sind auch am rechten Zürichseeufer zu finden. Der westliche Hausteil ist noch heute mit dem flachgeneigten Dach eingedeckt. Der östliche Hausteil, bereits mit steilerem Dach, wurde vermutlich im 17. Jahrhundert angebaut. Der Kern dieses 4-teiligen Reihenhauses dürfte auf Grund der altertümlichen Dachkonstruktion aus dem 16. Jahrhundert stammen.

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