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Schlyffitobel und Tüfelsobertili (42)

In Stäfa gibt es mehrere grössere und kleinere Tobel, die die Bäche ins Molassegestein gegraben haben. Die bewaldeten Einschnitte sind wichtige Landschaftselemente im alten Kulturland und im heutigen Baugebiet. Besonders steil sind die Abhänge des Schlyffitobels, eben dies besagt sein Name.

Zwischen den beiden Armen des Schlyffitobels liegt ein merkwürdiger ebener Platz namens Tüfelsobertili (Estrich des Teufels). Die Lage und und der Name führten zu vielen Spekulationen. War hier einst eine heidnische Kultstätte? Eine keltische oder frühmittelalterliche Fluchtburg im steilen Tobel? Der Fund einer römischen Silbermünze aus dem 2.Jh. bestätigt nur, dass das Gebiet von Stäfa dannzumal bereits besiedelt war.

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