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Stäfner Stein (80)

Zwischen Stäfa und Ürikon fallen die vor 5 Millionen Jahren, in der letzten Phase der alpinen Gebirgsbildung, verbogenen Schichten der Süsswassermolasse zunächst flach ein. Seewärts richten sie sich etwas auf, sodass auf der Schwyzer Seite des Zürichsees tiefere, also ältere Gesteinsschichten – Meeresmolasse – an die Oberfläche treten. Diese Molasse hat sich als Sand in einem älteren flachen Randmeer abgelagert und ist später zu Sandstein verfestigt worden. Bis in jüngste Zeit ist er als «Bächer Sandstein» abgebaut worden.

Beim Abschmelzen des eiszeitlichen Linth/Rheingletschers sind in der letzten Kaltzeit auf dem Eis transportierte Findlinge zusammen mit feinerem Moränengut auf der hochliegenden Molasse-Unterlage auf Grund gelaufen. Sie bilden zusammen mit der Molasse eine Untiefe, die Schiffen gefährlich werden kann.

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