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Ehemaliges «Gesellenhaus» (11)

Die Jahrzahl 1622, eingeschnitzt in eine Eichensäule im Keller, gibt das Baujahr eines der ältesten Gebäude von Stäfa bekannt. Es war das Gemeinde- und Gesellenhaus der Unterwacht Stäfa. Zugleich war es Wirtshaus und einst Mittelpunkt des geselligen Lebens von Stäfa. Leider wurde das Haus durch die Aufteilung in drei Wohnstätten und einen westlichen Anbau verändert. Doch vom Kronenweg her ist der ursprüngliche stattliche Baukörper gut zu erkennen: das hohe Weinkellergeschoss, die Freitreppe zum Wohnteil, das ausladende Dach samt abstützende Streben mit Wulstschnitzereien und Holznägeln. Im Keller stehen zwei dicke Eichenstüde, wohl die mächtigsten in Stäfa.  Seltenheitswert hat der holprige Bollensteinboden des Kellers.

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