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Ehemaliges Waisenhaus 1852-1934 (19)

Bis um die Mitte des vorletzten Jahrhunderts wurden Stäfner Waisenkinder wie zu jener Zeit üblich im Armenhaus untergebracht. Auf Drängen des damaligen Pfarrers Johann Caspar Grob und anderer fortschrittlich gesinnter Bürger beschloss die Gemeinde im Jahre 1851 die Errichtung eines Waisenhauses mit hauseigener Schule. Man erwarb in der «Hunert» eine bestehende Liegenschaft und baute sie unter Einsatz beträchtlicher Mittel zum heute noch bestehenden Gebäude aus. Waiseneltern betreuten seinerzeit bis zu dreissig Kinder. Nach dem 1. Weltkrieg nahm deren Zahl jedoch stetig ab. Wenn irgendwie möglich wurden elternlose Kinder fortan in Pflegefamilien untergebracht. Ab 1934 diente das Haus der Gemeinde als Altersheim, und 1997 wurde die Liegenschaft, da in dieser Form nicht mehr benötigt, an private Eigentümer verkauft.

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