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Mühle Kehlhof (56)

Schon 1330 wird in den «Einsiedler Urbaren» am Unterlauf des Dorfbaches eine Mühle erwähnt. Das heute noch bestehende Mühlegebäude wurde 1754 errichtet und 1818 durch einen Anbau erweitert. Die Müllersfamilie Schulthess wirkte hier während fast 300 Jahren bis zur Einstellung des Mühlenbetriebs um 1870.

Das gut erhaltene, zur Mühle gehörende Doppelwohnhaus, ein für die Zürichseegegend typisches Weinbauernhaus, stammt aus dem 18. Jahrhundert und bildet mit den Ökonomie- und Nebengebäuden zusammen einen intakten Weiler.

Im grossen, durchgehenden Weinkeller ist ein Mauergeviert erkennbar. Es ist denkbar, dass es sich dabei um die Reste des urkundlich erwähnten Turms von Dienstleuten des Grafen von Rapperswil aus dem 13. Jahrhundert handelt.

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