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Protestantische Kirche (50)

Bereits 970 gab es hier eine der Heiligen Verena geweihte Kapelle, die dem Kloster Einsiedeln gehörte. Aus romanischer Zeit stammt der untere Teil des Kirchturms, der über dem Chor des ehemaligen Gotteshauses errichtet wurde (sog. Turmchor wie auf der Ufenau). 1491 entstand eine gotische Kirche, von der nur die Reste eines Spitzbogengewölbes im Turm erhalten geblieben sind. Von da an bis 1836 trug der Turm eine «Käsbisse». 1688 – nach starkem Anwachsen der Bevölkerung – entstand eine neue grössere Kirche in ungefähr der heutigen Form. 1788 – das Datum steht gross über der Kirchentüre – erfuhr das Gotteshaus eine umfassende Renovation. Die Stuckaturen, damals höchst modern im Stil Louis XVI, die Vorhallen, die Farbfenster, der Taufstein und die Kanzel stammen aus jener Zeit. 1836/37 wurde der baufällige Käsbissenturm zur Hälfte abgetragen und nach Plänen von Architekt Ferdinand Stadler durch den heutigen Turm mit seiner Galerie ersetzt.

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